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Mail-Listen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Mailinglisten - Allgemeine Einführung

Was ist eine Mailingliste?

Eine Mailingliste ist eine Verteilerliste, die alle an die Liste gesendeten Nachrichten automatisch an eine Gruppe von Abonnenten weiterleitet: Jede durch einen Abonnenten an die Liste geschickte Nachricht wird von allen anderen Abonnenten empfangen. Als Abonnent einer Mailingliste kann man Nachrichten senden, auf sie antworten oder sie lesen, ohne sich selbst zu beteiligen (sogenanntes "Lurken").

Spezialfälle:

Nutzung von Mailinglisten

Leute abonnieren eine Mailingliste (manchmal als ML abgekürzt), um über ein bestimmtes Thema informiert zu werden und um an Diskussionen darüber teilzunehmen. Beispiele:

Arten von Mailinglisten

Es gibt tausende von Mailinglisten aller Arten im Internet: öffentlich oder privat, gratis oder nicht, etc. Diese Listen haben duzende bis tausende Mitglieder.

Nach der Funktionsweise lassen sich zwei Typen von Listen unterscheiden:

Funktionen

Wenn Sie den Mailinglistendienst verwenden, können Sie:

Wie das Mailinglistensystem arbeitet: Rollen und Verantwortlichkeiten

Ein Mailinglistendienst kennt vier Arten von Rolle:

Es ist möglich, mehrere Rollen auf einmal innezuhaben (Sie können zum Beispiel Eigentümer und Moderator einer Liste sein und diverse andere abonniert haben).

Listmasters

Listmasters sind verantwortlich für die Verwaltung des Mailinglistensystems. Ihre Aufgaben:

  • den Mailinglistenserver verwalten (Installation, Wartung, etc.);
  • die Grundlinien des Mailinglistendienstes festlegen:
    • wer das Anlegen neuer Listen beantragen darf,
    • welche Optionen für die Listenverwaltung vorhanden sein sollen (Szenariodefinition),
    • was die vorgegebenen Dateien enthalten sollen (Schablonenverwaltung),
    • wie die WWW-Oberfläche des Mailinglistensystems aussehen soll;
  • festlegen wie der Mailinglistendienst verwendet werden soll, wobei diese Regeln in Richtlinien dokumentiert werden können, die Abonnenten, Moderatoren und Eigentümer erhalten;
  • Anträge auf Anlegen von Mailinglisten bearbeiten;
  • Listeneigentümer zeitweise vertreten, soweit nötig; Listmaster sollten allerdings nicht die Stelle von Moderatoren einnehmen.

Listeneigentümer und -moderatoren können sich an Listmasters wenden, wenn sie es mit einem Problem zu tun haben, das nicht in der Dokumentation auftaucht, oder wenn allgemein etwas anliegt. Um die Listmasters allerdings nicht mit Nachrichten zu überschwemmen, wird empfohlen, dass Abonnenten sich vorher an ihre Listeneigentümer wenden.

Eigentümer

Der Listeneigentümer ist normalerweise derjenige, der die Liste angelegt hat, oder andernfalls die Person, die das Anlegen der Liste beantragt oder die Verantwortung für sie übernommen hat. Ihre Rolle:

Eine Liste kann mehrere Eigentümer haben. Allerdings ist das 'privilegierte' Eigentümerprofil dem Ersteller der Liste vorbehalten; andere Eigentümer haben ein 'normales' Eigentümerprofil mit geringeren Rechten.

Moderatoren

Moderatoren werden vom Listeneigentümer ernannt. Sie sind verantwortlich dafür, die Relevanz der an die Liste gesendeten Nachrichten zu kontrollieren:entscheiden dann, ob sie sie annehmen oder zurückweisen. Nachrichten werden moderiert, bevor sie an die Abonnenten verschickt werden. Wird eine Nachricht abgewiesen, kann der Moderator daraufhin eventuell einen Hinweis an ihren Absender schicken, um den Grund für die Abweisung zu erklären.

Eine Liste kann einen oder mehrere Moderatoren haben; üblicherweise ist auch der Listeneigentümer ein Moderator.

Dies betrifft nur moderierte Listen.

Grundregeln

Die Verwendung eines Mailinglistendienstes verlangt die Einhaltung einer Reihe von Regeln:

Wenn Sie mehr wissen möchten, betrachten Sie den Abschnitt über Verhaltenstipps für Abonnenten und den Abschnitt über Verhaltenstipps für Eigentümer und Moderatoren.



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